
aus Brand bei Freiberg in Sachsen vorgestellt.

Der Rechtsanwalt Glaser, Dresden 1909: "Es gibt kaum etwas in diesem Drama, von dem man sagen kann: so war es. Vor allem halte ich eine Feststellung der Motive im Falle Beier für ausgeschlossen. Man kann nur glauben oder nicht glauben. Ein Sicheres gibt es nicht. Grete behauptete, daß nichts als die Liebe zu Merker die Triebfeder all ihres Tuns war, daß sie auch nur um seinetwillen, keineswegs aus Habsucht nach Preßlers Erbschaft langte. Ich meine: Dies ist nicht zu widerlegen. Man darf es glauben. Aber ebenso meine ich: Auch das Gegenteil kann wahr sein. Nicht einmal, daß sie Merker überhaupt liebte oder zu jener Zeit noch liebte, getraue ich mich mit Sicherheit für wahr zu halten." Zum vollständigen Text, PDF, 74 Seiten, Komplexe Darstellung mit Briefausschnitten